Filmfestival
Goldene Palme in Cannes geht 2026 an "Fjord" von Cristian Mungiu aus Rumänien

Bei den 79. Internationalen Filmfestspielen in Cannes hat der Film "Fjord" des rumänischen Regisseurs Cristian Mungiu die Goldene Palme gewonnen. In dem Drama geht es um ein streng religiöses Ehepaar, das in einem norwegischen Dorf in den Verdacht gerät, gegenüber seinen Kindern gewalttätig zu sein.

    Cristian Mungiu steht an einem Rednerpult und lächelt. Vor ihm steht die Goldene Palme in einer Schatulle.
    Der rumänische Regisseur Cristian Mungiu ist mit der Goldenen Palme ausgezeichnet worden. (AFP / SAMEER AL-DOUMY)
    Cristian Mungiu gewinnt die Goldene Palme damit nach 2007 zum zweiten Mal. Insgesamt konkurrierten 22 Produktionen um die Auszeichnungen. Die deutsche Regisseurin Valeska Grisebach gewann den Preis der Jury für ihren Film "Das geträumte Abenteuer", der die Geschichte einer Archäologin, die in ihre Heimat im Grenzgebiet zwischen Bulgarien und der Türkei zurückkehrt.
    Die US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin Barbra Streisand wurde mit einer Ehrenpalme ausgezeichnet. Die 84-Jährige veröffentlichte 37 Alben, spielte in 19 Kinofilmen mit, führte dreimal selbst Regie und gewann zwei Oscars.
    Diese Nachricht wurde am 23.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.