Filmfestival
Goldene und Silberne Tauben an Dokumentarfilmer beim DOK Leipzig vergeben

Beim Festival für Dokumentar- und Animationsfilm DOK Leipzig sind die Preise vergeben worden. Die "Goldene Taube Langfilm" ging an "La Jetée, the Fifth Shot" von Dominique Cabrera aus Frankreich. Darin geht es um den Science-Fiction-Klassiker "La Jetée" und eine Spurensuche, inwiefern dieser mit Cabrera Familie verknüpft sein könnte.

    Die "Goldene Taube" zur Verleihung für den besten Dokumentar- und Animationsfilm des Dokumentar- und Animationsfilmfestivals "DOK Leipzig".
    Die "Goldene Taube" zur Verleihung für den besten Dokumentar- und Animationsfilm des Dokumentar- und Animationsfilmfestivals "DOK Leipzig" (dpa / Peter Endig)
    Die "Silberne Taube Langfilm" ging an Pierre Michel Jean für "Twice into Oblivion" aus Frankreich, Haiti und der Dominikanischen Republik. Die Haupt-Auszeichnung für den Kurzfilm bekam der Brite John Smith für "Being John Smith". Die "Silberne Taube Kurzfilm" bekam Samar Al Summary für "What Goes Up" aus Saudi-Arabien und den USA.
    Im Deutschen Wettbewerb gewann "Tarantism Revisited" von Anja Dreschke und Michaela Schäuble. Der Film untersucht das Phänomen des sogenannten Tarantismus, bei dem in den 1950er Jahren Frauen in Apulien nach einem angeblichen Spinnenbiss von Tanzwahn ergriffen wurden.
    Vergeben wurden Preise in vier Kategorien sowie weitere Auszeichnungen von Spendern und Stiftern. Seit seiner Gründung im Jahr 1955 gilt DOK Leipzig laut Veranstaltern als das älteste Dokumentarfilmfestival der Welt. In diesem Jahr bot das Festival mehr als 200 Filme und Arbeiten aus 55 Ländern, darunter 33 Weltpremieren.
    Diese Nachricht wurde am 04.11.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.