Streit in der AfD
Gottschalk: AfD-Landesverband NRW werde sich "gegen Übergriffigkeit zu Wehr setzen"

Im Streit innerhalb der AfD sind erneut Vorwürfe aus dem Landesverband Nordrhein-Westfalen gegen die Parteispitze erhoben worden. Der Bundesvorstand hätte sich nicht in die Belange des Landesverbandes einmischen dürfen, sagte der stellvertretende Landesvorsitzende Gottschalk im Deutschlandfunk.

    Wahlkampfveranstaltung der AfD NRW am 18.02.2025 im Eventzentrum NRW in Marl Kay Gottschalk (Stellvertretender Bundessprecher AfD)
    Kay Gottschalk, AfD (Archivbild) (picture alliance / dpa / Revierfoto)
    Die Landes-AfD werde sich auch weiterhin gegen Übergriffigkeit zu Wehr setzten, erklärte der Politiker, der auch Teil der Bundestagsfraktion ist.
    Beim Parteitag der nordrhein-westfälischen AfD hatte es am Wochenende einen offenen Streit über die Kandidatenliste für die Landtagswahl im kommenden Jahr gegeben. Die AfD-Bundesvorsitzenden Weidel und Chrupalla verlangten einen Abbruch des Delegiertentreffens. Der Landesverband reagierte mit einer einstweiligen Verfügung. Zuletzt hatte sich der nordrhein-westfälische Landeschef Vincentz um Entspannung bemüht.
    Diese Nachricht wurde am 23.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.