Ostseeküste
Greenpeace distanziert sich von neuer Rettungsaktion für gestrandeten Wal

Die Umweltorganisation Greenpeace hat sich von der neuen Rettungsaktion für den an der Ostseeküste gestrandeten Wal distanziert.

    Ein kleiner Teil des gestrandeten Buckelwals ist an der Wasseroberfläche zu sehen. Ebenso eine Atemluftfontäne, die das Tier ausstößt.
    Für den gestrandeten Buckelwal soll es eine neue Rettungsaktion geben. (picture alliance/dpa / Philip Dulian)
    Eine Sprecherin sagte der Nachrichtenagentur dpa, man unterstütze die Maßnahme nicht, denn der Wal sei offenbar krank und stark geschwächt. Laut wissenschaftlichen Gutachten seien die Erfolgsaussichten des Tieres bei einer Lebendbergung sehr gering und gingen mit einem hohen Verletzungsrisiko einher. 
    Greenpeace hatte sich an früheren Rettungsversuchen beteiligt. Gestern hatte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Backhaus eine neue Initiative zweier Unternehmer genehmigt, die inzwischen angelaufen ist. Vorgesehen ist eine schonende Rettung mit Luftkissen und Pontons, um das Tier in die Nordsee zu bringen.
    Der Buckelwal war mehrere Wochen außerhalb seines angestammten Lebensraums umhergeirrt und liegt inzwischen seit rund zwei Wochen vor der Insel Poel an der mecklenburg-vorpommerschen Küste.
    Diese Nachricht wurde am 16.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.