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Umweltschutz
Greenpeace fordert vollen Einsatz beim Abkommen gegen Plastikverschmutzung

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace erwartet von einer UNO-Konferenz in Paris im Kampf gegen Plastikmüll eine ehrgeizige Vereinbarung. Kommende Woche wird dort erneut über ein globales, verbindliches Abkommen gegen Plastikverschmutzung diskutiert. An dem Treffen nehmen UNO-Mitgliedstaaten sowie Nichtregierungsorganisationen, Wissenschaftler und Gewerkschaften teil.

26.05.2023
    Plastikflaschen und anderer Plastikabfall schwimmt auf einem See.
    Plastikmüll - soweit das Auge reicht. Umweltschützer setzen sich vor der UNO-Verhandlungsrunde für ein starkes globales Plastik-Abkommen ein. (pa/dpa/Radoslaw Czajkowski)
    In einem Bericht fordert Greenpeace die Teilnehmer auf, die Produktion und Verwendung von Plastik einzuschränken und das"Plastikzeitalter"zu beenden. Die Plastikverschmutzung sei zu einer globalen Krise geworden.
    Es ist bereits die zweite Verhandlungsrunde über ein globales, verbindliches Plastik-Abkommen. Nach dem ersten Treffen im Dezember in Uruguay hatten Umweltschützer eine positive Bilanz gezogen. Allerdings hatten sie auch angemerkt, dass sich bereits Gegner eines möglichen Abkommens formierten.
    Nach Angaben eines Mitte Mai veröffentlichten Berichts des UNO-Umweltprogramms (UNEP) ließe sich die weltweite Plastikverschmutzung bis zum Jahr 2040 einer Studie zufolge um 80 Prozent verringern. Dafür stünden schon jetzt alle Ressourcen bereit. Voraussetzung seien allerdings tiefgreifende politische und marktwirtschaftliche Veränderungen - hin zu einer Kreislaufwirtschaft.