Studie
Greenpeace: Krisengewinne der Mineralölkonzerne vor allem in reicheren Ländern

Die Mineralölkonzerne haben nach Angaben der Umweltschutzorganisation Greenpeace durch den Krieg in Nahost besonders in reicheren europäischen Ländern Gewinnsteigerungen erzielt.

    Der Greenpeace-Schriftzug
    Der Greenpeace-Schriftzug (dpa/Maja Hitij)
    Demnach stiegen die Gewinnmargen bei Diesel am stärksten in den Niederlanden, gefolgt von Schweden, Dänemark, Österreich und Deutschland. In kleineren Ländern mit weniger Kaufkraft wie der Slowakei, Ungarn oder Irland seien die Werte seit Kriegsbeginn deutlich niedriger ausgefallen. Den Angaben zufolge weiteten die Konzerne in den Niederlanden ihre Gewinnmarge bei Diesel um 25,6 Cent pro Liter aus, in Deutschland um 22,5 Cent. Bei Benzin lagen die Übergewinne niedriger.
    Wie ein Greenpeace-Sprecher erklärte, liegt das daran, dass Diesel vor allem aus den Golfstaaten importiert wird, wohingegen Benzin in europäischen Raffinerien produziert wird.
    Diese Nachricht wurde am 01.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.