Europäische Union
Griechenland nach 16 Jahren von Krisenliste genommen

Griechenlands Ministerpräsident Mitsotakis hat die Entscheidung der EU-Kommission begrüßt, sein Land von der Liste der Länder mit makroökonomischen Ungleichgewichten zu streichen.

    Brüssel: Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis spricht mit den Medien bei seiner Ankunft zum EU-Gipfel im Gebäude des Europäischen Rates in Brüssel.
    Die EU streicht Griechenland nach 16 Jahren von der Krisenliste. Ministerpräsident Mitsotakis (Archivbild) zeigt sich zufrieden. (Omar Havana / AP / dpa / Omar Havana)
    Damit werde ein negatives Kapitel geschlossen, das vor 16 Jahren begonnen habe, erklärte Mitsotakis auf Facebook. Die Entwicklung sei das Ergebnis harter Anstrengungen. Die inzwischen erzielten Überschüsse könnten nun in höhere Löhne und Renten umgesetzt werden. Nach Angaben von Mitsotakis teilte die Brüsseler Behörde mit, dass sich die Risiken im Zusammenhang mit der Staats- und Auslandsverschuldung deutlich verringert hätten.
    Griechenland hatte zwischen 2010 und '18 mehrere internationale Hilfspakete erhalten. Auf dem Höhepunkt der Krise stand das Land vor allem 2015 zeitweise kurz vor einem Austritt aus der Eurozone.
    Diese Nachricht wurde am 03.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.