Touristenziele
Griechenland will antike Stätten besser vor Klimawandelfolgen schützen

Der Klimawandel hat auch Folgen für beliebte Touristenziele - zum Beispiel in Griechenland. Dort haben Forschende untersucht, welche antiken Stätten besonders betroffen sind.

    Der antike Apollon-Tempel in Delphi in Griechenland
    Der antike Apollon-Tempel in Delphi in Griechenland (dpa / Friedel Gierth)
    Zu den "Sorgenkindern" zählt das antike Olympia. Da gibt es immer wieder Waldbrände. Das Theater von Delphi ist von Steinschlag bedroht, und bei den antiken Stätten von Dion ('Dih-onn) besteht regelmäßig Überschwemmungsgefahr wegen der steigenden Meeresspiegel.
    Das griechische Kulturministerium hat schon auf die Ergebnisse reagiert und eine Liste mit 19 antiken Stätten aufgestellt, die am dringendsten vor Naturkatastrophen geschützt werden müssen. Dort will man zum Beispiel Brandmelder installieren und Feuerschutzpläne ausarbeiten.
    Ein Problem ist, dass viele Stätten in ländlichen Gebieten liegen. Das macht Evakuierungen wegen Naturkatastrophen schwieriger.
    Diese Nachricht wurde am 17.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.