
Wie die zuständige Behörde mitteilte, wird die Terrorgefahr ab sofort als "ernst" eingestuft. Die Polizei erklärte, man werde unter anderem alle Veranstaltungen im gesamten Land beobachten und die Präsenz erhöhen. Die britische Innenministerin Mahmood kündigte zudem zusätzliche Schutzmaßnahmen für jüdische Einrichtungen an. Sie sagte, sie stufe Antisemitismus als dringlichstes Problem ein, mit dem das Vereinigte Königreich konfrontiert sei.
Die beiden Männer waren bei dem Messerangriff eines Attentäters schwer verletzt worden. Die Polizei wertete die Tat als Terrorakt. Seit Beginn des Krieges im Gazastreifen hat die Zahl antisemitischer Vorfälle in Großbritannien deutlich zugenommen. Aus der jüdischen Gemeinschaft werden Vorwürfe gegen die Regierung von Premier Starmer laut, von der ein besserer Schutz gefordert wird.
Diese Nachricht wurde am 01.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
