
Im Abschiedsbrief von Staatssekretärin Phillips heißt es, sie sehe unter der jetzigen Führung nicht den notwendigen Wandel. Am Nachmittag trat ein weiterer Staatssekretär im Gesundheitsministerium zurück.
Mehrere Kabinettsmitglieder äußerten dagegen Unterstützung für Starmer. Der britische Verteidigungsminister Healey betonte, eine Instabilität der Regierung liege nicht im nationalen Interesse. Ähnlich äußerte sich Arbeitsminister McFadden. Auch mehr als 100 Abgeordnete stellten sich in einer Erklärung, die britischen Medien vorliegt, hinter Starmer.
Der Premierminister selbst erklärte nach einer Kabinettssitzung in London, er werde im Amt bleiben. Er räumte zwar die Verantwortung für die Wahlniederlage ein, betonte aber, dass bisher kein offizielles Verfahren für eine Urwahl der Parteispitze eingeleitet worden sei.
Innerhalb der Labour-Fraktion wächst der Widerstand jedoch massiv. Mehr als 80 der 403 Abgeordneten fordern inzwischen öffentlich den Rücktritt des Premierministers. Medienberichten zufolge sollen auch Innenministerin Mahmood und Außenministerin Cooper den Premierminister zum Rücktritt aufgefordert haben.
Diese Nachricht wurde am 13.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
