
Zudem gibt es vorerst keine Arbeitsvisa mehr für Afghanen. Das britische Innenministerium begründete die Maßnahmen mit einem zunehmenden Asylmissbrauch. Immer mehr Menschen aus diesen Staaten reisten mit regulären Visa ein und beantragten dann Asyl, erklärte Ministerin Mahmood in London. Insgesamt hätten sich die Asylanträge von solchen Personen seit 2021 mehr als verdreifacht. Die Änderungen sollen am 26. März in Kraft treten.
Die Labour-Regierung verschärft bereits seit einiger Zeit ihren Ton in der Asylpolitik. Sie steht unter dem Druck der populistischen und migrationsfeindlichen Partei "Reform UK", die in Umfragen deutlich führt.
Diese Nachricht wurde am 04.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
