
In der nordirischen Hauptstadt Belfast gingen rund 5000 Menschen auf die Straße. In London versammelten sich Tausende vor dem Sitz der einwanderungsfeindlichen Partei des Politikers Farage. Die Demonstrierenden warfen ihm und der Partei vor, mit der Verbreitung von Verschwörungsmythen gegen Migranten die gewalttätigen rechten Proteste der vergangenen zwei Wochen angestachelt zu haben. Auch in Manchester sowie im schottischen Glasgow protestierten Tausende gegen Fremdenfeindlichkeit.
Bei den rechtsextremistischen Ausschreitungen waren unter anderem Moscheen und Flüchtlingsunterkünfte angegriffen worden. Es gab bislang fast 800 Festnahmen und erste Gefängnisurteile. Britischen Medien zufolge sagte Premierminister Starmer angesichts der Lage seine Urlaubspläne ab.
Diese Nachricht wurde am 11.08.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.