Nach Drohnenangriff
Großbritannien und Frankreich verstärken militärische Präsenz auf Zypern

Nach dem Drohnenangriff auf den britischen Stützpunkt auf Zypern verstärken Großbritannien und Frankreich ihre Präsenz in der Region.

    An einer Straße stehen mehrere Absperrungen und eine Schranke, daneben wartet ein Soldat.
    Ein britischer Soldat steht am Haupttor des britischen RAF-Stützpunkts Akrotiri Wache, nachdem dieser von einem mutmaßlichen Drohnenangriff getroffen worden war. (Petros Karadjias / AP / dpa / Petros Karadjias)
    Großbritannien entsendet Hubschrauber zur Drohnenabwehr und ein Kriegsschiff. Der britische Premierminister Starmer sagte, sein Land setze sich uneingeschränkt für die Sicherheit Zyperns und der dort stationierten Briten ein. Frankreich unterstützt Zypern nach offiziellen Angaben mit Raketen- und Drohnenabwehrwaffen und einer Fregatte. Zuvor hatte Griechenland bereits Schiffe und Kampfjets entsandt.
    Der Drohnenangriff in der Nacht zum Montag wird der Hisbollah-Miliz aus dem Libanon zugerechnet. Verletzt wurde niemand.
    Diese Nachricht wurde am 03.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.