
Unter anderem soll die gesetzliche Pflicht zur Unterstützung bestimmter Asylbewerber etwa durch Wohnraum und wöchentliche Zahlungen aufgehoben werden. Die Maßnahmen sollen für diejenigen gelten, die arbeiten könnten, dies aber nicht tun - sowie für Personen, die gegen Gesetze verstoßen haben. Zudem sollen Abschiebungen erleichtert werden. Laut Innenministerin Mahmood orientiert sich die Regierung in London mit der Verschärfung am sozialdemokratisch regierten Dänemark. Die bisherige britische Großzügigkeit ziehe illegale Migranten an und setze die Gemeinden unter immensen Druck, sagte Mahmood. Die Labour-Regierung reagiert damit auf die wachsende Popularität der populistischen Partei Reform UK. Umfragen zufolge hat die Einwanderung die Wirtschaft als wichtigstes Anliegen der britischen Wähler abgelöst. Kritik an den Plänen kam von Menschenrechtsgruppen und Wohltätigkeitsorganisationen. Mehr als 100 britische Organisationen forderten Mahmood auf, ihre Sündenbockpolitik aufzugeben und schädliche Scheindebatten zu beenden.
Diese Nachricht wurde am 16.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
