
Wie das Innenministerium in London mitteilte, erreichten in der ersten Jahreshälfte 41 Prozent weniger Menschen das Land über den Meeresarm des Atlantiks als im Vorjahreszeitraum. Demnach kamen zwischen Januar und Juni knapp 11.900 Migranten an, im Vorjahr waren es noch fast 20.000. Die derzeitige Labour-Regierung unter dem scheidenden Premierminister Starmer hatte ihre Einwanderungs- und Asylpolitik erheblich verschärft. Hintergrund sind auch gute Umfragewerte der rechtspopulistischen Partei Reform UK.
Im April erneuerte Großbritannien und Frankreich ein Abkommen zur Bekämpfung der irregulären Migration über den Ärmelkanal. London hatte Paris wiederholt vorgeworfen, zu wenig dagegen zu unternehmen.
Diese Nachricht wurde am 01.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
