
Die Jury erklärte, Nagel und de Galhau seien „Freunde und entschiedene Verfechter des europäischen Gedankens“. So hätten sich etwa beide gemeinsam öffentlich für eine Wiederbelebung des konzertierten deutsch-französischen Handelns ausgesprochen. Zudem hätten beide zahlreiche gemeinsame Gastbeiträge zu Themen wie Inflation, europäischer Integration und geopolitischen Krisen veröffentlicht. „Die Preisträger stehen damit für eine Form der deutsch-französischen Zusammenarbeit, die weit über das Protokoll offizieller Anlässe hinausgeht“, betonte die Jury.
Der diesjährige Deutsch-Französische Medienpreis wird am 16. September in Paris verliehen. Die Auszeichnung wird jährlich an Persönlichkeiten und Organisationen vergeben, die sich in besonderer Weise um die europäische Verständigung verdient gemacht haben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem der Regisseur Wim Wenders, der Philosoph Jürgen Habermas und die Hilfsorganisation SOS Méditerranée.
Der Deutsch-Französische Journalistenpreis (DFJP) wurde 1983 ins Leben gerufen. Mitglieder sind unter anderem das ZDF, France Télévisions, Arte, Radio France, „Saarbrücker Zeitung“ und das Deutsch-Französische Jugendwerk. Die Federführugn liegt beim Saarländischen Rundfunk.
Diese Nachricht wurde am 07.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
