
Nach Angaben der örtlichen Behörden brennen rund 1100 Hektar Fläche. Starker Wind erschwere die Löscharbeiten, hieß es. Die radioaktiven Strahlungswerte lägen aber innerhalb der normalen Grenzen. Die Drohne war demnach gestern in der Nähe des stillgelegten Atomkraftwerks abgestürzt.
Nach Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz können bei einem Waldbrand rund um Tschernobyl die bei der damaligen Atomkatastrophe abgelagerten radioaktiven Stoffe in die Atmosphäre freigesetzt werden, mit dem Rauch aufsteigen und mit den Luftströmungen verbreitet werden. Die Menge und das Maß an Aktivität der radioaktiven Stoffe sind demnach aber nicht mit jenen der Katastrophe vor 40 Jahren zu vergleichen.
Diese Nachricht wurde am 08.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
