
Am Abend gab es in der Hauptstadt Teheran eine Großkundgebung, bei der es offenbar zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften kam. In Videos, die von Aktivisten-Netzwerken verbreitet wurden, waren Tränengaswolken und brennende Fahrzeuge zu sehen. Auch aus anderen Städten wurden Demonstrationen gemeldet, darunter Täbris im Norden und Maschhad im Nordwesten des Landes. Nach Angaben von Regimegegnern wurde das Internet landesweit von der Regierung blockiert.
Die Proteste hatten Ende Dezember zunächst als Reaktion auf die schlechte Wirtschaftslage im Land begonnen. Bislang wurden nach einer Zählung der Menschenrechtsorganisation IHR mit Sitz in Norwegen mindestens 45 Demonstranten von Sicherheitskräften getötet.
Diese Nachricht wurde am 08.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
