Energieversorgung
Großrazzia nach Brandanschlag auf Stromkabel in Berlin - Polizei ermittelt vier Verdächtige

Ein halbes Jahr nach dem Brandanschlag auf die Berliner Stromversorgung hat die Polizei vier Verdächtige ermittelt.

    Zwei Polizisten stehen an einem Hauseingang im Berliner Stadtteil Wedding.
    Razzia nach Anschlag auf Strommast im September in Berlin (Sven Käuler/dpa)
    Ihnen werde verfassungsfeindliche Sabotage vorgeworfen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. In Berlin, Brandenburg, Hamburg und Nordrhein-Westfalen seien Wohnungen und andere Räume durchsucht worden. Etwa 500 Polizisten waren im Einsatz. Medienberichten zufolge richten sich die Ermittlungen gegen eine linksextreme Gruppierung.
    Im September war in Berlin bei einem Brandanschlag ein Starkstromkabel zerstört worden. Zehntausende Anwohner und viele Unternehmen waren deshalb teils mehrere Tage ohne Strom.
    Diese Nachricht wurde am 24.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.