Shenzhen
Gründer des chinesischen Evergrande-Konzerns bekennt sich vor Gericht schuldig

Der Gründer des insolventen chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande hat sich vor Gericht mehrerer Wirtschaftsvergehen schuldig bekannt.

    Das Hauptgebäude mit Schriftzug des chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande in Shenzhen, China
    Der Gründer von Evergrande in China hat sich wegen Wirtschaftsvergehen schuldig bekannt (ARchivbild). (HPIC)
    Dazu gehören die Veruntreuung von Geldern, betrügerische Kapitalbeschaffung und Finanzbetrug, wie das Gericht in Shenzhen mitteilte. Ein Urteil soll zu einem späteren Zeitpunkt verkündet werden.
    Evergrande ist der weltweit am höchsten verschuldete Immobilien- und Baukonzern. Er war wegen der rasanten Urbanisierung massiv gewachsen und dann unter einer zu großen Kreditlast zusammengebrochen. Ein Gericht in Hongkong ordnete 2024 die Liquidation und Zerschlagung des hochverschuldeten Konzerns an.
    Diese Nachricht wurde am 14.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.