Wirtschaft
Gründerbranche fordert mehr Reformtempo von Bundesministerin Reiche

Die deutsche Gründerbranche hat eine kritische Zwischenbilanz zur Start-up-Politik der schwarz-roten Bundesregierung gezogen.

    Verena Pausder spricht bei einem Podiumsgespräch auf einer Konferenz und gestikuliert mit beiden Händen.
    Die Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Deutsche Startups, Verena Pausder (Christian Charisius / dpa / Christian Charisius)
    Der Bundesverband Deutsche Startups fordert in mehreren Bereichen mehr Reformtempo und nimmt Wirtschaftsministerin Reiche in die Pflicht. Es brauche mehr Schlagkraft, um den Innovations- und Wirtschaftsstandort zukunftsfähig zu machen, zitiert die Deutsche Presse-Agentur die Vorstandsvorsitzende des Verbandes, Pausder. Die Bundesregierung habe zwar die Bedeutung von Wachstumsfirmen erkannt und sich ambitionierte Ziele gesetzt, jedoch fehle es an einem Gesamtkonzept. Pausder kritisiert unter anderem, dass das Vorhaben der Koalition, Firmengründungen binnen 24 Stunden möglich zu machen, nicht umgesetzt sei. Als positive Punkte nennt sie die beschlossene Hightech-Agenda Deutschland, sowie die angekündigte Startup- und Scaleup-Strategie. - Laut Bundeswirtschaftsministerium ist ein erster Entwurf für die Strategie derzeit in der Ressortabstimmung.
    Diese Nachricht wurde am 20.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.