Berliner Verlag
Gründung neuer Regionalzeitungen in fünf ostdeutschen Landeshauptstädten geplant

Der Berliner Verlag plant eine Ausweitung seines Angebots in Ostdeutschland.

    Das Gebäude des Berliner Verlags in Berlin im Bezirk Mitte, aufgenommen im November 2011.
    Das Gebäude des Berliner Verlags in Berlin (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)
    Wie der Verleger Holger Friedrich in der "Berliner Zeitung" schreibt, sollen ab Herbst neue Regionalzeitungen in den Landeshauptstädten Dresden, Erfurt, Magdeburg, Potsdam und Schwerin gegründet werden. Diese sollen demnach zunächst in den nächsten Wochen von Montag bis Freitag als E-Paper-Ausgaben erscheinen, sowie in einer gedruckten "Ostdeutschen Allgemeinen Wochenendausgabe". Zur Begründung heißt es, dass die Berichterstattung der im Osten "meist westdeutsch dominierten Lokalpresse den Leser-Ansprüchen nicht mehr genügt". Die "Berliner Zeitung" soll den Angaben zufolge dabei den neu aufgelegten Medien internationale und bundespolitische Themen zuliefern.
    Friedrich ist der einzige ostdeutsche Verleger in der deutschen Medienlandschaft.
    Diese Nachricht wurde am 22.09.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.