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Gastronomie
Grüne fordern konsequente Umsetzung der Mehrwegangebotspflicht

Rund zwei Monate nach der Einführung der Mehrwegangebotspflicht in Gastronomie und Handel fordern die Grünen eine konsequentere Umsetzung. Der Handel habe die Chance bekommen, das Müllproblem in den Griff zu bekommen. Jetzt müsse er liefern, sagte der umweltpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion im Bundestag, Gesenhues, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

    Wiederverwendbare Getränkebecher sind in einer Bäckerei mit Kaffee zu sehen.
    Die Umsetzung der neuen Mehrweg-Angebotspflicht im Gastgewerbe ist noch lückenhaft. (Christian Charisius / dpa / Christian Charisius)
    Seine Fraktion habe bereits auf schärfere Kontrollen durch die Behörden gedrängt. Falls die Anpassung an die neuen Richtlinien nicht funktioniere, behalte sich der Gesetzgeber weitere regulierende Maßnahmen vor.
    Die Mehrwegangebotspflicht gilt seit dem 1. Januar. Restaurants, Bistros und Cafés, die Essen und Getränke zum Mitnehmen verkaufen, müssen ihre Produkte demnach auch in Mehrwegverpackungen anbieten. Dafür dürfen sie aber nicht mehr verlangen als für Einwegverpackung. Ausgenommen sind kleinere Geschäfte wie Imbisse und Kioske.
    Diese Nachricht wurde am 06.03.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.