Empfehlungen der Rentenkommission
Grüne loben Ideen zur Kapitaldeckung - AfD begrüßt Ausweitung des Beitragszahlerkreises

Die Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Schnitzer, hat die bereits bekannt gewordenen Vorschläge der Rentenkommission gelobt.

    Ein glückliches Paar mit weißem Haar steht mit einem Kaffeebecher in der Hand vor einem Schaufenster, im Hintergrund stehen Fahrräder.
    Ein älteres Paar auf einer Straße (Symbolbild) (picture alliance / Westend61 / Kniel Synnatzschke)
    Vieles decke sich mit den eigenen von 2023, sagte sie dem Handelsblatt. Das gelte etwa für den Aufbau einer kapitalgedeckten Komponente und die Rücknahme der Rente mit 63. Ähnlich hatten sich die Grünen geäußert. Auch der arbeitsmarktpolitische Sprecher der AfD, Springer, wies auf - Zitat - "brauchbare Vorschläge" hin - etwa, Politiker in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen. Der Vorsitzende der Senioren-Union, Hüppe (CDU), bezeichnete die Vorschläge als ausgewogen und maßvoll. Bundesarbeitsministerin Bas sprach von einem - Zitat - "Gesamtkunstwerk", das nun diskutiert werden müsse. Kritik kam von Linken, Gewerkschaften und Sozialverbänden, vor allem an einer schrittweisen Anhebung des Renteneintrittsalters. Die Vorschläge sollen offiziell morgen vorgelegt werden.
    Laut Medienberichten sehen sie unter anderem vor, durch Geldanlagen am Aktienmarkt das Rentenniveau auf 50 Prozent zu steigern und das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung zu koppeln, sodass es in den 2090er-Jahren bei 70 Jahren liegen würde.
    Diese Nachricht wurde am 22.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.