Integrationskurse
Grüne und Linke kritisieren Zugangsbeschränkungen - Integrationsbeauftragte fordert Änderung

Grüne und Linke haben die Beschränkungen bei neuen Integrationskursen kritisiert.

    Die Lernenden sitzen an einem U aus Tischen. Die Lehrerin an einem Einzeltisch davor, man sieht sie von hinten.
    Integrationskurs an einer Volkshochschule in Berlin-Mitte. (dpa / Bernd von Jutrczenka)
    Die fluchtpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Bünger, warnte vor möglichen Folgekosten durch die Einsparungen. Als Beispiel nannte sie weitere Zahlungen von Sozialleistungen aufgrund einer verzögerten Arbeitsaufnahme. Der Grünen-Innenpolitiker Eckert forderte einen schnellen Zugang zum Erwerb von Sprachkursen. Auch regierungsintern wurde Kritik laut. Bei dieser Entscheidung könne es nicht bleiben, erklärte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Pawlik, von der SPD.
    Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hatte den Trägern von Integrationskursen am Montag mitgeteilt, dass keine neuen Teilnehmer mehr zugelassen werden, für die der Kurs nicht verpflichtend ist. Das betrifft Asylbewerber im Verfahren, Geduldete, Migranten aus der EU sowie Flüchtlinge aus der Ukraine. Begründet wird die Beschränkung mit den Kosten für die Kurse.
    Diese Nachricht wurde am 11.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.