
Dort soll heute Bundesinnenminister Dobrindt zur Lage der in Pakistan festsitzenden rund 1.900 Afghanen Stellung nehmen, die für Deutschland eine Aufnahmezusage besitzen. Der Grünen-Innenpolitiker Emmerich sagte im Deutschlandfunk, Dobrindt müsse erklären, warum die Einreise der Menschen von der Regierung blockiert werde und Gerichtsbeschlüsse ignoriert würden. Deutschland trage eine Verantwortung für die Menschen. Das von der CSU geführte Innenministerium schiebe die Rechtsverbindlichkeit beiseite, kritisierte Emmerich.
Bei den Menschen handelt es sich zum Teil um frühere Ortskräfte der Bundeswehr, die unter dem Taliban-Regime in Afghanistan besonders gefährdet sind. Hinzukommen Afghanen, die sich in ihrem Heimatland für Frauen- sowie Menschenrechte eingesetzt haben. Letztere verfügen zum großen Teil aber nicht über eine gesicherte Aufnahmezusage.
Diese Nachricht wurde am 26.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
