
Die Oppositionspolitikerin sagte im Deutschlandfunk, Familien würden immer weiter belastet - bisher habe es kaum ein Vorhaben der Bundesregierung gegeben, das spürbar Entlastung gebracht habe. Khan erklärte, gegen eine Reform des Elterngeldes spreche grundsätzlich nichts - Kürzungen hielte sie jedoch für falsch. Die Leistung sei von zentraler Bedeutung, um Familien zu stärken und Gleichstellung zu fördern, so Khan.
Auch Familien- und Sozialverbände hatten sich bereits gegen mögliche Kürzungen ausgesprochen. Nach dem Haushaltsentwurf für 2027 muss Bundesfamilienministerin Prien 500 Millionen Euro in ihrem Etat einsparen - das soll vor allem durch eine Reform des Elterngeldes erreicht werden. Details sind noch nicht bekannt.
Diese Nachricht wurde am 20.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
