
Von Notz sagte im Deutschlandfunk, dass die AfD Russland zu nahe stehe, ähnlich wie ihre Schwesterpartei FPÖ in Österreich. Sie sei daher als trojanisches Pferd für Moskaus Interessen im Bundestag zu betrachten. Im Falle einer AfD-Regierungsbeteiligung nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt müsse das Bundesland vom Nachrichtendienstlichen Informationssystem Nadis abgekoppelt werden. Von Notz forderte dazu von der Innenministerkonferenz einen konkreten Fahrplan.
Der AfD-Politiker und Spitzenkandidat in Mecklenburg-Vorpommern, Holm, stritt im Deutschlandfunk eine Nähe zu Russland ab. Er sprach von einer Notwenigkeit, gute Beziehungen für die Zeit nach dem Ukraine-Krieg zu halten. Von Notz nannte dies ein unglaubwürdiges Dementi, was man unter anderem daran sehe, dass etwa AfD-Mitarbeitende der Spionage für Russland verdächtigt würden.
Diese Nachricht wurde am 06.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
