
Sie erklärte, sie stehe für die kommende Legislaturperiode nicht mehr als Senatorin zur Verfügung. Schaefer reagierte damit auf die Stimmverluste ihrer Partei. Die Grünen erzielten laut der amtlichen Hochrechnung 11,9 Prozent, das waren fast sechs Prozentpunkte weniger als vor vier Jahren. Die Sozialdemokraten gewannen die Wahl und kamen auf 29,9 Prozent, ein Plus von fünf Prozentpunkten. Der SPD-Spitzenkandidat und amtierende Bürgermeister Bovenschulte kündigte an, mit allen demokratischen Parteien über eine Regierungsbildung zu sprechen.
Vertreter der Linken warben für eine Fortsetzung der bisherigen rot-grün-roten Koalition. CDU-Generalsekretär Czaja sprach sich dagegen für ein Bündnis mit seiner Partei aus und verwies auf Überschneidungen beim Thema innere Sicherheit.
Diese Nachricht wurde am 15.05.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
