Brandenburg
Grünes Licht für Regierungsbündnis von SPD und CDU - SPD-Mitglieder stimmen auf Landesparteitag für Koalitionsvertrag

Das geplante Regierungsbündnis von SPD und CDU in Brandenburg hat die letzte Hürde genommen.

    Von links nach rechts: Kurt Fischer (SPD), Dietmar Woidke - Ministerpräsident von Brandenburg (SPD), Jan Redmann, der Vorsitzender der Brandenburger CDU, und Gordon Hoffmann (CDU) stehen nebeneinander. Woidke und Redmann halten den Koalitionsvertrag in den Händen.
    Die Brandenburger SPD und CDU bei der Vorstellung des Koalitionsvertrags Anfang März (dpa / Soeren Stache)
    Bei der Abstimmung auf dem SPD-Landesparteitag in Potsdam gab es eine große Mehrheit für den gemeinsamen Koalitionsvertrag. 121 Delegierte stimmten dafür; es gab eine Gegenstimme und vier Enthaltungen, wie die Partei mitteilte. Zuvor hatten sich in einer CDU-Mitgliederbefragung rund 83 Prozent für den Koalitionsvertrag ausgesprochen.
    Die Bildung einer neuen Landesregierung wurde nach dem Bruch der bundesweit einzigen Koalition aus SPD und BSW im Januar nötig. Ministerpräsident Woidke, SPD, bleibt im Amt. Die Ministerinnen und Minister im neuen Kabinett sollen am kommenden Mittwoch im Landtag vereidigt werden. Aus der CDU wurden bereits einige Personalien bekannt. Die Digitalstaatssekretärin des Berliner Senats, Klement, CSU, wird nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur Wirtschaftsministerin. CDU-Generalsekretär Hoffmann soll Bildungsminister werden. Als neuer CDU-Fraktionsvorsitzender wurde der bisherige Parlamentarische Geschäftsführer Bretz vorgeschlagen.
    Diese Nachricht wurde am 14.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.