
Nach der CDU stimmte auch die SPD auf ihrem Landesparteitag in Potsdam für den gemeinsamen Koalitionsvertrag. 121 Delegierte votierten dafür; es gab eine Gegenstimme und vier Enthaltungen, wie die Partei mitteilte. Die CDU hatte sich in einer Mitgliederbefragung mit rund 83 Prozent für den Koalitionsvertrag ausgesprochen. Dieser sieht unter anderem vor, die Personalausgaben des Landes schrittweise um insgesamt fünf Prozent zu verringern. Im Bereich Bildung sollen verbindliche Lehrpläne für alle Fächer und Jahrgänge eingeführt werden. Bis zur vierten Klasse soll ein Schwerpunkt auf analoge Lernmedien gelegt werden, um die Sprachentwicklung zu fördern.
Die Bildung einer neuen Landesregierung wurde nach dem Bruch der bundesweit einzigen Koalition aus SPD und BSW im Januar nötig. Ministerpräsident Woidke, SPD, bleibt im Amt.
Diese Nachricht wurde am 14.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
