Brandenburg
Grünes Licht für Regierungsbündnis von SPD und CDU - SPD-Mitglieder stimmen auf Landesparteitag für Koalitionsvertrag

In Brandenburg ist der Weg für das rot-schwarze Regierungsbündnis frei.

    Die Hand einer Frau hält während des Brandenburger SPD-Landesparteitages eine rote Stimmkarte hoch.
    Abstimmung auf dem Landesparteitag der SPD in Brandenburg (picture alliance / dpa / Soeren Stache)
    Nach der CDU stimmte auch die SPD auf ihrem Landesparteitag in Potsdam für den gemeinsamen Koalitionsvertrag. 121 Delegierte votierten dafür; es gab eine Gegenstimme und vier Enthaltungen, wie die Partei mitteilte. Die CDU hatte sich in einer Mitgliederbefragung mit rund 83 Prozent für den Koalitionsvertrag ausgesprochen. Dieser sieht unter anderem vor, die Personalausgaben des Landes schrittweise um insgesamt fünf Prozent zu verringern. Im Bereich Bildung sollen verbindliche Lehrpläne für alle Fächer und Jahrgänge eingeführt werden. Bis zur vierten Klasse soll ein Schwerpunkt auf analoge Lernmedien gelegt werden, um die Sprachentwicklung zu fördern.
    Die Bildung einer neuen Landesregierung wurde nach dem Bruch der bundesweit einzigen Koalition aus SPD und BSW im Januar nötig. Ministerpräsident Woidke, SPD, bleibt im Amt.
    Diese Nachricht wurde am 14.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.