Montag, 06. Dezember 2021

Archiv

Grünes Licht für Stacheldraht und TränengasIst Merkels Flüchtlingspolitik am Ende

Die Türkei hindert Flüchtlinge nicht mehr daran, in die EU zu gelangen. Griechenland geht massiv dagegen vor – auch mit Rückendeckung der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Bleiben europäische Werte auf der Strecke?

Moderation: Martin Zagatta | 09.03.2020

Menschen stehen an der griechisch-türkischen Grenze, an der Tränengas eingesetzt wird
Warnschüsse, Rauchbomben und Tränengas - Chaos an der griechisch-türkischen Grenze (picture alliance/dpa - Hakan Mehmet Sahin / Anadolu Agency)
Bleiben europäische Werte auf der Strecke? Oder wäre die Aufnahme weiterer Menschen ein Anreiz für neue Fluchtbewegungen?
Studiogäste:
  • Robin Alexander, Stv. Chefredakteur Politik der Zeitung "Die Welt"
  • Luise Amtsberg, Flüchtlingspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
  • Josef Oster, CDU-Bundestagsabgeordneter, Mitglied im Innenausschuss
Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Mail. Telefon: 00800 – 4464 4464 (europaweit kostenfrei) und E-Mail: kontrovers@deutschlandfunk.de
Migranten und Flüchtlinge versammeln sich hinter einem Drahtzaun an der Grenze zwischen Griechenland und der Türkei in der Nähe des geschlossenen Grenzübergangs Kastanies.
Hintergründe zur Eskalation an der griechisch-türkischen Grenze
Was passiert an der griechisch-türkischen Grenze? Was ist der Flüchtlingsdeal? Warum ist der Deal brüchig geworden? Was macht die Türkei in Syrien?