So hat Nordkorea bei einem Raketenstart im April behauptet, man wolle einen Wettersatelliten auf eine Umlaufbahn über die Erdpole hinweg schießen. Die Rakete erreichte zwar nur etwa 120 Kilometer Höhe und stürzte dann ins Gelbe Meer - doch die Flugbahn der Rakete passte nicht zu den offiziellen Aussagen.
Der angebliche Satellitenstart war offenbar ein schlecht getarnter Test einer Atomrakete. Die dreistufige Rakete war für militärische Zwecke keineswegs überdimensioniert: Viele Langstreckenraketen verfügen über drei Brennstufen, um genügend Schub zu bekommen.
Was große Weltraumraketen und Atomraketen unterscheidet, sind vor allem Durchmesser und Treibstoff. Eine Ariane-Rakete ist mehr als fünf Meter dick, damit auch große Satelliten mit ihr starten können. Für Waffen ist so etwas übertrieben groß.
Atomraketen nutzen auch nie flüssigen Wasserstoff und Sauerstoff. Dieser Treibstoff ist zwar sehr effizient, aber man muss ihn mit viel Aufwand kühlen.
Das schreckt Militärs ab: Atomraketen fliegen daher meist mit pulverförmigem Treibstoff. Solche Raketen lassen sich bestens lagern und sind binnen kurzer Zeit startklar.
Manchmal wird aus einer bösen eine gute Rakete: In Russland starten ab und zu Forschungssatelliten mit alten Atomraketen, die durch den friedlichen Flug ins All elegant verschrottet werden.
Bericht zum Fehlschlag der nordkoreanischen Rakete
Zivile Nutzung als Vernichtung von Atomraketen
Der angebliche Satellitenstart war offenbar ein schlecht getarnter Test einer Atomrakete. Die dreistufige Rakete war für militärische Zwecke keineswegs überdimensioniert: Viele Langstreckenraketen verfügen über drei Brennstufen, um genügend Schub zu bekommen.
Was große Weltraumraketen und Atomraketen unterscheidet, sind vor allem Durchmesser und Treibstoff. Eine Ariane-Rakete ist mehr als fünf Meter dick, damit auch große Satelliten mit ihr starten können. Für Waffen ist so etwas übertrieben groß.
Atomraketen nutzen auch nie flüssigen Wasserstoff und Sauerstoff. Dieser Treibstoff ist zwar sehr effizient, aber man muss ihn mit viel Aufwand kühlen.
Das schreckt Militärs ab: Atomraketen fliegen daher meist mit pulverförmigem Treibstoff. Solche Raketen lassen sich bestens lagern und sind binnen kurzer Zeit startklar.
Manchmal wird aus einer bösen eine gute Rakete: In Russland starten ab und zu Forschungssatelliten mit alten Atomraketen, die durch den friedlichen Flug ins All elegant verschrottet werden.
Bericht zum Fehlschlag der nordkoreanischen Rakete
Zivile Nutzung als Vernichtung von Atomraketen