Gesundheit
Gutverdiener sollen mehr für die Krankenkasse zahlen

Zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenkassen will Bundesgesundheitsministerin Warken auch Gutverdiener stärker belasten.

    Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) spricht in ein Mikrofon.
    Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die Bemessungsgrenze der Beiträge für die Gesetzliche Krankenversicherung anheben. (picture alliance / dpa / Sebastian Gollnow)
    Die Einkommensgrenze, bis zu der Beiträge fällig werden, solle 2027 einmalig um rund 300 Euro angehoben werden, heißt es in einem Referentenentwurf, der nun in die regierungsinterne Abstimmung ging. Derzeit wird der Krankenkassenbeitrag bereits ab einem Brutto-Monatsgehalt von gut 5.800 Euro gedeckelt.
    Der Gesetzentwurf soll die Kassen im kommenden Jahr um 19,6 Milliarden Euro entlasten. Unter anderem sind Einsparungen bei Praxen, Kliniken und Pharmakonzernen vorgesehen; Versicherte sollen höhere Zuzahlungen leisten, außerdem soll die kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern eingeschränkt werden.
    Diese Nachricht wurde am 16.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.