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GymnasienHorrende Summen für den Abiball

Der Abiball wurde in den vergangenen Jahren immer mehr zu einer pompösen und kostspieligen Angelegenheit: 50.000 Euro und mehr müssen Schülerinnen und Schüler auf den Tisch legen, um den Schulabschluss in einem Hotel oder an einem anderen exklusiven Veranstaltungsort zu feiern.

Eine Sendung von Bettina Köster und Jürgen Wiebicke (Moderation) | 18.01.2017

Traditioneller Abiball von Absolventen des Domgymnasiums Magdeburg.
Traditioneller Abiball von Absolventen des Domgymnasiums Magdeburg. (picture alliance / dpa / Jens Wolf)
Spezielle Agenturen sind damit beschäftigt, die Organisationsarbeit für die Schüler zu übernehmen. Und die Eltern müssen oft bürgen, weil ihre Kinder meist noch gar nicht geschäftsfähig sind. Vorbild für viele Abifeiern sind die College-Abschlussfeiern aus den USA.
Warum ist Abiturienten ein großer, teurer Abiball so wichtig? Was verbinden sie mit dem pompösen Ball? Und warum sind Äußerlichkeiten wie festliche Kleidung und teures Ambiente für sie so bedeutsam? Haben sich hier auch Werte verschoben? Und wie blicken die Abiturienten von heute in die Zukunft?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Länderzeit vor Ort. Und sie können sich wie immer beteiligen unter der kostenfreien Telefonnummer: 00800 44644464 oder mailen sie an: laenderzeit@deutschlandfunk.de

Gesprächsgäste:
  • Dr. Harald Junge, Direktor des Humboldt-Gymnasiums
  • Lehrer und Schüler der Humboldt-Schule
  • Reinhold Goss, Elternsprecher der Kölner Gymnasien
  • Dr. Thomas Gensicke, Sozialwissenschaftler, Gensicke Sozialforschung München
Live aus dem Humboldt-Gymnasium in Köln