
Bereits ab kommender Woche werde er diese Funktion nicht mehr ausüben, sagte Gysi in der Haushaltsdebatte des Bundestags. Einen Grund nannte der 75-Jährige nicht. Aus der Fraktion hieß es, Gysi habe seinen Entschluss schon vor einiger Zeit dem Vorstand mitgeteilt.
Zuletzt hatten bereits die Vorsitzenden der Linksfraktion, Bartsch und Mohamed Ali, angekündigt, nicht noch einmal zu kandidieren. Die Fraktion ist unter anderem in der Frage des Ukraine-Kriegs zerstritten. So kritisierte Gysi die Position der Abgeordneten Wagenknecht, die die Nato für den russischen Überfall mitverantwortlich macht.
Diese Nachricht wurde am 06.09.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
