
Habeck, der mittlerweile als Analyst am Dänischen Institut für Internationale Studien tätig ist, sagte im Deutschlandfunk, dies wäre ein eklatanter Verstoß gegen das Völkerrecht. Er verwies zudem auf die Aussage der dänischen Regierungschefin Frederiksen, wonach solch ein Schritt das Ende der NATO bedeuten würde. Habeck rechnet vielmehr damit, dass die USA finanzielle Angebote machen werden. Als Beispiele nannte er Infrastruktur-Investitionen und die Möglichkeit, dass Grönland dem Nordamerikanischen Freihandelsabkommen beitreten könnte. Mit Blick auf die geopolitische Lage betonte der frühere Bundeswirtschaftsminister, Europa müsse sich zu einem machtpolitischen Akteur entwickeln. Sonst werde man hin und her geschoben oder in der Mitte zerrissen.
Habeck hatte sich vergangenes Jahr aus der aktiven Politik zurückgezogen.
Diese Nachricht wurde am 12.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.





