Florenz
Hackerangriff auf die Uffizien - Kunstwerke in Sicherheit gebracht

Aus Sorge vor einem Einbruch sind nach einem Hackerangriff auf die Uffizien in Florenz zahlreiche Ausstellungsstücke in Sicherheit gebracht worden. Das weltbekannte Museum ließ zudem in aller Eile Türen und Notausgänge zumauern.

    Besucher gehen durch die Gänge der Uffizien-Galerie
    Besucher gehen durch die Gänge der Uffizien-Galerie (AP / dpa / Luca Bruno)
    Den unbekannten Tätern gelang es nach Informationen aus Ermittlungskreisen seit Februar immer wieder, in die interne Datenbank einzudringen. Dabei fielen ihnen neben Passwörtern und Zugangsdaten zum Fotoarchiv auch genaue Lagepläne sowie die Standorte der Überwachungskameras in die Hände. Laut einem Bericht der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera" versuchten die unbekannten Täter, mit den gestohlenen Daten Geld zu erpressen.
    Die fast 500 Jahre alten Uffizien gehören zu den bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt, mit einem Schwerpunkt auf Gemälden und Skulpturen aus der Renaissance. Zum Bestand zählen berühmte Werke von Italienern wie Michelangelo, Raffael, Leonardo da Vinci und Sandro Botticelli, aber auch von Rembrandt und Hans Holbein. Zu den Uffizien gehören auch der Palazzo Pitti und die Boboli-Gärten.
    Diese Nachricht wurde am 03.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.