US-Militäreinsatz in Venezuela
Hakverdi (SPD): "Maduro muss man keine Träne nachweinen"

Die zurückhaltende Reaktion Deutschlands auf den US-Militäreinsatz in Venezuela hat laut dem Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Hakverdi, nicht in erster Linie das Ziel, Präsident Trump nicht zu verärgern.

    Metin Hakverdi (SPD) spricht im Bundestag.
    Der SPD-Politiker Metin Hakverdi bei einer Rede im Bundestag (Philip Dulian / dpa / Philip Dulian)
    Es gehe auch um andere Faktoren, sagte der SPD-Politiker im Deutschlandfunk. Er betonte, wenn der venezolanische Präsident Maduro sein Land anders geführt hätte, wäre die internationale Reaktion eine ganz andere gewesen. Man müsse diesem Mann keine Träne nachweinen.
    Was die sonstige Bewertung des Vorgehens Washingtons gegen Venezuela angehe, sei die Lage komplex. Für ihn persönlich sehe es danach aus, dass es nicht rechtlich einwandfrei zugegangen sei. Er glaube auch, dass die kritische Haltung der Bundesregierung klar zum Ausdruck gekommen sei, meinte Hakverdi.
    Diese Nachricht wurde am 07.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.