Normalerweise kommt einem solchen Durchgang des Mondes durch den Bahnknoten keine besondere Bedeutung zu - er markiert lediglich den Zeitpunkt, von dem an sich der Mond auf seiner Bahn um die Erde für die nächsten zwei Wochen oberhalb - nördlich - der Ekliptik bewegt. Auf der gegenüberliegenden Seite seiner Bahn, am absteigenden Knoten, wechselt er dann in die Region südlich der Ekliptik, die auch als scheinbare Bahn der Sonne bekannt ist.
Erwähnenswert ist der gestrige Knotendurchgang nur deshalb, weil der Mond diesen Punkt kurz vor Vollmond passierte: Vollmond ist morgen früh gegen 3 Uhr.
Ein Vollmond in der Nähe des Mondknotens kann aber zu einer Mondfinsternis führen, weil der Vollmond dann durch den Schatten der Erde wandern kann. Deshalb zeigten astronomische Großuhren früher oft auch die Position des - am Himmel unsichtbaren - Mondknotens an. So sollte verhindert werden, dass die Menschen vergangener Jahrhunderte von einer Mondfinsternis überrascht und durch sie verängstigt werden konnten.
Ein Knotendurchgang zwei Tage vor Erreichen des Vollmondes hebt den Mond allerdings fast über den Erdschatten hinaus, und so kann man heute Nacht nur eine Halbschattenfinsternis des Mondes verfolgen. Gegen drei Uhr früh erscheint der untere Rand des Mondes leicht grau verfärbt - das ist alles.
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Erwähnenswert ist der gestrige Knotendurchgang nur deshalb, weil der Mond diesen Punkt kurz vor Vollmond passierte: Vollmond ist morgen früh gegen 3 Uhr.
Ein Vollmond in der Nähe des Mondknotens kann aber zu einer Mondfinsternis führen, weil der Vollmond dann durch den Schatten der Erde wandern kann. Deshalb zeigten astronomische Großuhren früher oft auch die Position des - am Himmel unsichtbaren - Mondknotens an. So sollte verhindert werden, dass die Menschen vergangener Jahrhunderte von einer Mondfinsternis überrascht und durch sie verängstigt werden konnten.
Ein Knotendurchgang zwei Tage vor Erreichen des Vollmondes hebt den Mond allerdings fast über den Erdschatten hinaus, und so kann man heute Nacht nur eine Halbschattenfinsternis des Mondes verfolgen. Gegen drei Uhr früh erscheint der untere Rand des Mondes leicht grau verfärbt - das ist alles.
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