Gaza-Krieg
Hamas akzeptiert Teile des Gaza-Plans von Trump

Die militant-islamistische Hamas hat Teile des Plans von US-Präsident Trump für eine Beendigung des Gaza-Kriegs akzeptiert.

    Mehrere Kämpfer der Hamas halten Waffen in die Höhe, ihre Gesichter sind vermummt.
    Die Hamas hat Teile des Gaza-Plans von Trump akzeptiert. (picture alliance / Zumapress.com / Yousef Masoud)
    Sie sei grundsätzlich bereit, alle israelischen Geiseln freizulassen, heißt es in einer Erklärung der Terrororganisation. Zudem bekräftigte sie ihre Bereitschaft, die Macht im Gazastreifen an eine politisch unabhängige palästinensische Instanz abzugeben. Auf ihre eigene Entwaffnung - eine zentrale Forderung Israels - ging die Hamas nicht ein. Sie teilte lediglich mit, bei einigen Punkten des Friedensplans gebe es noch Beratungsbedarf.
    US-Präsident Trump begrüßte die Erklärung der Hamas und forderte Israel auf, seine Angriffe im Gazastreifen sofort einzustellen. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu teilte mit, Israel bereite sich auf die Freilassung der Geiseln vor. Das Militär hat seine Offensive im Gazastreifen offenbar bereits zurückfahren. Dies berichten israelische Medien unter Berufung auf die politische Führung.
    Bundeskanzler Merz äußerte sich vorsichtig optimistisch. Frieden in dem Küstenstreifen und die Befreiung der Geiseln seien "in greifbare Nähe gerückt", schrieb er auf X. Ähnlich äußerten sich der französische Präsident Macron und der britische Premier Starmer.
    Diese Nachricht wurde am 04.10.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.