Gazastreifen
Hamas bestätigt direkte Gespräche mit US-Vertreter

Die Terrororganisation Hamas hat erstmals seit Beginn der Gaza-Waffenruhe vor einem halben Jahr direkte Gespräche mit einem US-Repräsentanten geführt.

    Menschen laufen in Gaza-Stadt an zerstörten Häusern vorbei.
    Zerstörungen in Gaza (imago / NurPhoto / Majdi Fathi)
    Laut einem inzwischen bestätigten Bericht des US-Senders CNN kamen der Hamas-Unterhändler al-Haja und der US-Berater Lightstone in Kairo zu einem Gespräch zusammen. Über Inhalte wurde nichts bekannt.
    Die Hamas besteht vor dem Übergang in die zweite Phase des US-Plans für den Gazastreifen darauf, dass Israel seine Angriffe unterlässt und die Einfuhr von mehr humanitären Hilfsgütern erlaubt. Die in dem Plan vorgesehene Entwaffnung der Hamas lehnt die militante Palästinenserorganisation weiterhin ab. Seit Beginn der Waffenruhe sind nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde mehr als 760 Palästinenser getötet worden. 
    Israels Armee kontrolliert weiterhin etwa die Hälfte des Gebiets, im Rest hat die Hamas ihre Kontrolle wieder gefestigt.
    Diese Nachricht wurde am 16.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.