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Gazastreifen
Hamas lehnt Verlängerung der ersten Feuerpausen-Phase ab - EU und UNO kritisieren Israel für Blockade von Hilfslieferungen

Die militant-islamistische Hamas hat es abgelehnt, die erste Phase der Feuerpause im Gazastreifen zu verlängern.

    Menschen gehen auf einer unbefestigten Straße an völlig zerstörten Gebäuden vorbei.
    Die erste Phase der Feuerpause im Gazastreifen ist eigentlich abgelaufen. (AFP / BASHAR TALEB)
    Ein Sprecher sagte dem Fernsehsender Al Jazeera, die Hamas werde die verbleibenden israelischen Geiseln nur freilassen, wenn die vereinbarte nächste Phase eintreten werde. Darin ist unter anderem der Abzug aller israelischer Truppen aus dem Gazastreifen vorgesehen.
    Israel fordert die Verlängerung der ersten Phase der Feuerpause bis Mitte April und die Freilassung weiterer Geiseln. Aufgrund der Weigerung der Hamas wurden Hilfslieferungen in den Gazastreifen blockiert. Die EU warnte Israel vor den Folgen der Blockade. Die UNO forderte, die Lieferung lebensnotwendiger Güter zuzulassen.
    Diese Nachricht wurde am 02.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.