
Die Klage wurde im Namen von 125 Opfern und deren Familien von der Menschenrechtsorganisation "Anti-Defamation League" vor einem Bundesgericht in Washington eingereicht. Darin heißt es, die drei Länder hätten die Hamas mit Waffen, Geld und durch Ausbildung unterstützt. Dadurch sei diese überhaupt erst in die Lage versetzt worden, das Massaker zu verüben. Die Kläger fordern eine Entschädigung in Höhe von mindestens vier Milliarden US-Dollar.
Sollte die Klage erfolgreich sein, könnten die Familien aus einem US-Fonds für Terroropfer entschädigt werden. Das Geld stammt aus beschlagnahmtem Vermögen und Strafzahlungen von Unternehmen, die Sanktionen gegen Staaten unterliefen, die als Terror-Unterstützer eingestuft sind.
Bei dem Überfall am 7. Oktober waren mehr als 1.200 Menschen getötet und über 250 in den Gazastreifen verschleppt worden.
Diese Nachricht wurde am 02.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.