Nahost
Hamas und Islamischer Dschihad stellen von Trump verkündete "Einigung auf Entwaffnung" im Gazastreifen infrage

Die von US-Präsident Trump verkündete Vereinbarung über eine Entwaffnung der islamistischen Milizen im Gazastreifen wird von diesen in Zweifel gezogen.

    US-Präsident Trump steht bei einer Ansprache an einem Rednerpult zwischen zwei Fahnen.
    US-Präsident Trump (IMAGO / ZUMA Press Wire / IMAGO / Saul Loeb - Pool via CNP)
    Ein Vertreter des Islamischen Dschihad erklärte, es handle sich lediglich um einen Entwurf, gegen den es weiterhin Vorbehalte gebe. Ein Vertreter der Hamas sagte, eine Entwaffnung komme erst infrage, wenn Israel seine Truppen aus dem Gazastreifen zurückgezogen habe und mehr Hilfslieferungen in das Palästinensergebiet lasse.
    Aus Israel gibt es noch keine Stellungnahme. Die israelische Luftwaffe griff wenige Stunden nach den Äußerungen von Präsident Trump erneut im Gazastreifen an. Ärzten zufolge wurden mehrere Palästinenser verletzt.
    Diese Nachricht wurde am 31.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.