Nahost-Krieg
Hamas-Vertreter zu Verhandlungen in Kairo - Palästinensische Behörden melden Tote im südlichen Gazastreifen

Ranghohe Vertreter der islamistischen Terrororganisation Hamas sind zu weiteren Verhandlungen über eine Waffenruhe im Gazastreifen nach Kairo gereist.

    Blick auf ein zerstörtes Gebäude mit Torbögen in der Stadt Chan Junis. Ein Mann steht davor.
    Nach palästinensischen Angaben fanden im Süden des Gazastreifens verschiedene israelische Angriffe statt, unter anderem in Chan Junis. (picture alliance / Anadolu / Doaa Albaz)
    Die Hamas teilte mit, sie werde - wie zuvor - nicht direkt an den Verhandlungen in Ägypten mit Israel teilnehmen. Seit Tagen wird über ein neues Abkommen mit Israel über eine Waffenruhe und den Austausch von Geiseln beraten. Ägypten, Katar sowie die USA vermitteln zwischen Israel und der Hamas, weil beide Seiten nicht direkt miteinander am Tisch sitzen.
    Derweil sind nach Angaben palästinensischer Krankenhäuser im Süden des Gazastreifens 36 Menschen durch einen israelischen Angriff getötet worden. Das israelische Militär teilte mit, es gehe den Berichten über die Toten nach.
    Diese Nachricht wurde am 24.08.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.