Referendum
Hamburg sagt Nein zu Olympia-Bewerbung - Senat sieht keinen Schaden für die Hansestadt.

Trotz der Entscheidung gegen Olympische Spiele in Hamburg sieht der rot-grüne Senat keinen Schaden für die Hansestadt.

    Ein Plakat vom Bündnis NOlympia Hamburg, das sich gegen eine Bewerbung der Hansestadt für die Austragung von Olympischen Spielen einsetzt, wurde an einem Laternenpfahl im Hamburger Stadtpark befestigt.
    Die Olympia-Gegner in Hamburg haben sich im Referendum durchgesetzt (Archivbild). (IMAGO / Hanno Bode)
    Zwar äußerte Bürgermeister Tschentscher (SPD) erneut sein Bedauern über das gescheiterte Referendum über eine Bewerbung der Hansestadt für Olympische und Paralympische Spiele. Gleichwohl sei es wichtig gewesen, "diese grundlegende Entscheidung für die Zukunft unserer Stadt in die Hände der Bürgerinnen und Bürger zu legen." Und wenn man eine Frage stelle, könne man sich später nicht über die Antwort beklagen. Als der Senat sich für ein Referendum entschieden habe, sei allen bewusst gewesen, dass die Skepsis gegenüber Olympia in Hamburg größer sei als in vielen anderen Städten Deutschlands.
    Die Bürgerinnen und Bürger in Hamburg hatten sich gegen eine Bewerbung der Stadt um Olympische und Paralympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 ausgesprochen. In dem Referendum stimmten 54,9 Prozent mit Nein.
    Diese Nachricht wurde am 02.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.