Energieversorgung
Hamm: Umweltverbände protestieren gegen Bau neuer Gaskraftwerke in Deutschland

In Hamm haben mehrere Tausend Menschen gegen den Bau neuer Gaskraftwerke in Deutschland protestiert.

    Mehrer Menschen stehen bei Sommerwetter zusammen. Manche tragen Plakate, eine Frau mit trägt ein großes, gebasteltes Windrad.
    Kundgebung in Hamm unter dem Motto "Zukunft statt Gas - Energiewende verteidigen" (Bernd Thissen / dpa)
    Die Polizei sprach von knapp 3.000 Teilnehmern, die Organisatoren rund um Fridays for Future, Greenpeace und BUND von rund 5.000. Die Umweltverbände erklärten, Gas heize die Klimakrise an und führe viele Menschen in eine Kostenfalle. Nur mit den Erneuerbaren Energien könnten Energiekosten bezahlbar und langfristig stabil bleiben. Die Bundesregierung hatte Mitte Mai den Bau neuer Gaskraftwerke auf den Weg gebracht. Sie sollen sogenannte Dunkelflauten ausgleichen, also Phasen, in denen weder Sonne noch Wind genug Strom liefern.
    In Hamm haben sich seit mehreren Tagen rund eintausend Aktivisten in einem Klima-Camp versammelt. An mehreren Orten im Ruhrgebiet gab es Protestaktionen und Blockaden, unter anderem in Gelsenkirchen, Dortmund und Mülheim an der Ruhr.
    Diese Nachricht wurde am 30.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.