Digital Services Act
Handelsblatt: EU-Kommission will ChatGPT strenger regulieren

Die Europäische Kommission will den Entwickler des KI-Chatbots "ChatGPT" offenbar künftig stärker regulieren.

    Auf einem Handybildschirm sieht man das Logo der App "Chat GPT".
    OpenAI aus den USA soll nach Handelsblatt-Informationen künftig unter den Digital Services Act der EU fallen (Archivbild). (Imago | Silas Stein)
    Wie das "Handelsblatt" aus Kreisen der Brüsseler Behörde erfuhr, soll der "Digital Services Act" (DSA), also das Gesetz über digitale Dienste, in Kürze auch für das US-Unternehmen "OpenAI" gelten. Als sehr große Plattform oder Suchmaschine wird unter dem DSA eingestuft, wer mehr als 45 Millionen monatlich aktive Nutzer in der EU hat. Die Suchfunktion von ChatGPT überschreite diese Grenze deutlich, hieß es.
    Die Regeln des DSA sollen unter anderem sicherstellen, dass Plattformen illegale Inhalte schneller entfernen. Nutzerinnen und Nutzer sollen solche Inhalte zudem einfacher melden können. Auch soll der Jugendschutz damit gestärkt werden.
    Diese Nachricht wurde am 10.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.