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Nach Zolldrohung Trumps
"Handelskrieg vermeiden"

US-Präsident Trump hat mit angedrohten Zöllen auf Stahl und Aluminium Sorge vor wirtschaftlichen Verwerfungen ausgelöst.

    Ein Arbeiter geht durch einen Gang in einer Lagerhalle, neben ihm stehen Rollen aus Kupfer- und Aluminiumrollen auf Paletten.
    Die USA haben Zölle von 25 Prozent auf alle Importe von Stahl und Aluminium angekündigt. (picture alliance / CFOTO / CFOTO)
    Es sei wichtig, einen Handelskrieg zu vermeiden, sagte der Vizepräsident der Europäischen Zentralbank, de Guindos. Bundeskanzler Scholz sagte, wer Zölle erhebe, müsse mit Gegenzöllen rechnen. Ein Regierungssprecher betonte, es gebe aber keinen Automatismus bei der Verhängung von Gegensanktionen. Man werde alles tun, um die Zollerhöhung zu verhindern.
    Brüssel kündigte eine Reaktion an - diese erfolge aber erst, wenn es detaillierte oder schriftliche Klarstellungen gebe. Die EU-Kommission erklärte, man halte die von Trump angekündigten Zölle für rechtswidrig und für wirtschaftlich kontraproduktiv.
    Diese Nachricht wurde am 10.02.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.